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Jack Hauser (mit M1+1)

Linz.Wohnung.Miryam. van.Doren.mobil, 2010

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Performance:

05. Juni 2010, 23.30 - 01.00 Uhr

Ausstellungsort:

LENTOS Kunstmuseum Linz

Jack Hauser, geboren 1958 in Horn, lebt in Wien
M1+1: Sabina Holzer, Sabine Maier, Michael Mastrototaro, Anton Tichawa
 


Jack Hauser (mit M1+1), »Linz.Wohnung.Miryam.van.Doren.mobil«, 2010

M1+1: Sabina Holzer, MACHFELD (Sabine Maier, Michael Mastrototaro), Anton Tichawa

Installation

 
Jack Hauser errichtet für die TRIENNALE LINZ die mobile Wohnung von Miryam van Doren. Aus dem Wunsch heraus, Kunst nicht nur betrachten zu können, sondern in ihr als einem Kommunikationsraum zu leben, begann Hauser vor mehr als zehn Jahren, einen Wohnraum mit künstlerischen Elementen auszustatten.

Um seine eigene Autorenschaft zu untergraben und seine künstlerischen Eingriffe zu autonomisieren, erfand er die Figur Miryam van Doren – ein fiktives, nicht näher ausformuliertes Vehikel. Die Übersiedlung des Wohnraumes, der bereits in Wien und Berlin Station machte, passiert nun erstmals in einen Ausstellungsraum. Die Objekte, aus denen die Installation besteht – Kostüme, Postkarten und ein Stuhl –, erzählen von sich selbst, dem Leben der Miryam van Doren und den künstlerischen Interventionen Jack Hausers. Bei Performances, die ein unverzichtbarer Teil des Kunstwerks sind, werden sich Hauser und andere KünstlerInnen der Gruppe M1+1 dieser Objekte bedienen und den Wohnraum aktiv bespielen. Die ausgehängte Tür auf Rollen ist als Annäherung an die Tür Miryam van Dorens zu verstehen. Sie wird im Laufe der Ausstellung von ihrer Mobilität Gebrauch machen, ihre Standorte wechseln, dabei neue Wege formen und neue Räume öffnen. Jack Hauser schafft eine dreidimensionale Projektion, einen narrativen Handlungsraum, der durch die Feststellung, dass »sich Miryam van Doren gerne besuchen lässt«, keine zeitliche und räumliche Beschränkung kennt.

(Nina Kirsch)

Weitere Beiträge für die »Wohnung Miryam van Doren« von Thomas Ballhausen, David Ender, Kurt Heiling und Myriam van Imschoot.

 

In der Wohnung von Miryam van Doren – einer fiktiven Person, aus deren Utensilien Jack Hauser (mit M1+1) seine Installation in der Ausstellung zusammengestellt hat – findet eine diskrete Performance statt. Begegnen Sie Doppelgängern, hören Sie die Living Music Box, sehen Sie Irma Vep und Modesty Blaise durch die Räume streifen. Jack Hauser schafft eine dreidimensionale Projektion, einen narrativen Handlungsraum, in dem unglaubliche und poetische Erscheinungen zu später Stunde wahr werden.

 

 

 

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