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Manfred Erjautz

Shelter (Arrivals / Departures), 1999/2000

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Ausstellungsort:

LENTOS Kunstmuseum Linz

geboren 1966 in Graz, lebt in Wien
 


Manfred Erjautz, »Shelter (Arrivals / Departures)«, 2008

Schaufensterpuppen, Textilien / Mannequins, textiles · je 90 x 76 x 78 cm each

Courtesy Galerie Nikolaus Ruzicska, Salzburg

© VBK, Wien 2010

 
Manfred Erjautz’ vielfältiges OEuvre kennzeichnet sich durch eine spielerische Entlarvung von Alltag und gegenwärtigen Gesellschaftsstrukturen aus. Bekannt wurde der Künstler durch seine Objekte aus LEGO-Bausteinen: Nachbauten von Feuerwaffen, Kruzifixen und Eucharistie-Gegenständen.

Durch die Verwendung von Kinderspielzeug werden die Vorbilder ihrer eigentlichen Bedeutung entzogen und Frank Stellas Aussage »Was man sieht, ist, was man sieht« ad absurdum geführt. Neben LEGO als Baumaterial dominieren Erjautz’ Schaffen vor allem Schaufensterpuppen. Bei der TRIENNALE LINZ präsentiert der Künstler zwei lebensgroße Puppen, mit einer für ihn typischen »Gewandung«. Wie schon in Erjautz’ frühen, mit Firmenlogos überzogenen Puppen wird auch bei Shelter die Frage nach der Bedeutung der Oberfläche laut. Handelt es sich um eine Maskierung, die Schutz (shelter) bietet oder stellt sie den menschlichen Körper als leere Hülle, als Projektionsfläche bloß? Zwei rastende Dompteure, das Lasso lose in der Hand oder fallen gelassen. Die Gesichtsmasken scheinen ungewollt nach unten verrutscht, ohne dabei die Identität preiszugeben. Zwei Figuren als Träger von Botschaften zur Reflexion der Welt, aus der sie stammen.

(Nina Kirsch)

 

 

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