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Daniel Domig

Who can live with outstretched hands, 2010

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Ausstellungsort:

LENTOS Kunstmuseum Linz

geboren 1983 in Vancouver / Kanada, lebt in Wien
www.currentlynowhere.com
 


Daniel Domig, »Who can live with outstretched hands«, 2010

Arbeitsskizze · Gips, Holz, Malereien / Working sketch · Plaster, wood, painting · 270 x 80 x 600 cm

 
Daniel Domigs Malerei beschäftigt sich mit der Vielschichtigkeit des Menschen. Seine Gemälde handeln von den Tiefen des Seins, den Kommunikationsversuchen, den Träumen und dem Scheitern von uns allen. Wie ein Psychologe zerpflückt der Künstler die menschliche Seele. Seine Bilder funktionieren klassisch an der Wand und werden darüber hinaus als »Baumaterial« zu Skulpturen weiterverarbeitet.

Für die TRIENNALE LINZ wechselt Domig erneut in die dritte Dimension. Er errichtet eine Konstruktion, die auf den ersten Blick als Präsentationsfläche für die Gemälde dient. Wie vieles im Leben hat das Objekt zwei Seiten. Zuerst schreitet man die meterlange, leicht nach hinten gekippte Fläche aus regelmäßig aneinandergereihten Holzlatten ab. Ist man am Ende der Wand angelangt und blickt um die Ecke, also »backstage«, wird klar, dass es Domig nicht nur um die scheinbar perfekte Präsentationsfläche ging. Die Rückseite entpuppt sich als das Innenleben der gesamten Konstruktion. Eine Keramikfigur, überlang und feingliedrig, hängt verästelt in den Verstrebungen des Holzgerüsts, als wolle sie es stützen und mit der Arbeit mitwachsen, was den Verlust der eigenen Körperlichkeit mit sich bringt. Kennt man die Rückseite, betrachtet man die Front plötzlich ganz anders. Die Fassade beginnt zu bröckeln und gibt ihr Innerstes frei.

(Nina Kirsch)

 

 

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