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Pirmin Blum

With one's own eyes, 2010

Musikperformance

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Performance:

05. Juni 2010, 22.00 Uhr

Ausstellungsort:

LENTOS Kunstmuseum Linz

geboren 1969 in Luzern / Schweiz, lebt in Wien
www.pirminblum.net
 


Pirmin Blum, »Not I«, 2010

Skizze / Sketch

Courtesy Galerie Winiarzyk, Wien

 

Pirmin Blum, »Black Beauty«, 2010

Installationsansicht / View of installation at Galerie Winiarzyk, 2010

Courtesy Galerie Winiarzyk, Wien

Foto / Photo: Edwina Loreen Sasse

 

Pirmin Blum & Johannes Neumeister, »Musikperformance« 

© Edwina Loreen Sasse

 
Pirmin Blums Kunst ist in unterschiedlichen Medien zu Hause. Der in Malerei und digitalen Medien ausgebildete Künstler nutzt neben Videos vor allem Objekte und Rauminstallationen als künstlerische Ausdrucksmittel. Philosophisches und psychoanalytisches Gedankengut dient Blum dabei als Referenzmaterial für seine weitgehend konzeptuelle Arbeitsweise. Mit Performances ermöglicht Blum eine weitere Annäherung an seine dreidimensionalen, intuitiven Bilder.

Für die TRIENNALE LINZ setzt der Künstler den sogenannten Annexraum in Szene. Der vom Rest der Ausstellung abgegrenzte Raum wird mit schwarzer Plastikfolie verkleidet, was einer »Negation von Raum« (Anne Katrin Feßler) gleichkommt. Dieser manipulierte White Cube dient als Präsentationsfläche zweier Objektinstallationen. Einerseits ist da »Not I«, eine Skulptur aus drei Schnellfeuerwaffen, die, aneinander angelehnt, eine Pyramide bilden. Darauf drapiert werden eine Perücke und Eier. Ein der möglichen Explosion ausgesetztes Nest? Bedrohte Heimat? Die Installation »Der Mensch als umgekehrte Pflanze« andererseits besteht aus von der Decke hängenden Bettrahmen, deren Lattenroste auf den Kopf gestellten Bäumen Halt geben. Die Bäume hängen mit den Wurzeln nach oben verkehrt herum im Raum. Der Baum ist als Symbol für den Menschen zu lesen, der in Rudolf Steiners anthroposophischer Lehre aufgrund der Orientierung seiner nach unten ausgerichteten Geschlechtsorgane das Gegenteil einer Pflanze bildet.

(Nina Kirsch)

Für die TRIENNALE LINZ setzt der Künstler den sogenannten Annexraum in Szene. Der vom Rest der Ausstellung abgegrenzte Raum wird mit schwarzer Plastikfolie verkleidet, gleichsam ins Negative gestülpt. Dieser manipulierte White Cube, in dem zwei Objektinstallationen positioniert sind, wird zum Schauplatz eines improvisierten, dabei nicht wenig brachialen, Musikereignisses.

 

 

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